Ensembles

Main-Barockorchester Frankfurt
Ensemble Zefiro
Niniwe
Dorothee Oberlinger & Friends
Herrmann Max - Rheinische Kantorei - Das Kleine Konzert
Barocksolisten München
Zerbster Kantorei


Main-Barockorchester Frankfurt

Do 20. April 2017 20.00 Stadthalle Eröffnungskonzert
Main-Barockorchester Frankfurt

Das Main-Barockorchester Frankfurt unter der künstlerischen Leitung seines Konzertmeisters Martin Jopp versteht es seit nunmehr fast 20 Jahren, sein Publikum für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts zu begeistern und in seinen Bann zu ziehen. Das hohe Maß an Musikalität, Virtuosität und insbesondere die unüberhörbare Spielfreude der Musiker zeichnen die erfolgreiche Arbeit und die internationale Anerkennung des Main-Barockorchestern aus. Neben den nun fast einhundert, vom Publikum immer wieder enthusiastisch gefeierten Konzertauftritten im Rahmen der eigenen Konzertreihen in Gießen und im Refektorium des Karmeliterklosters in Frankfurt am Main ist das Main-Barockorchester Frankfurt ein gern gesehener und gehörter Gast auch auf renommierten Festivals und Konzertreihen (u.a. Hohenloher Kultursommer, Konzertreihe im Musikinstrumentenmuseum Berlin, Konzertreihe des Bayrischen Rundfunks in Nürnberg, Internationale Bachtage, Tage Alter Musik Regensburg, Heidelberger Frühling, Brühler Schlosskonzerte u.v.m.). Im Rahmen seiner Konzertprojekte und CD-Aufnahmen arbeitet das Main-Barockorchester Frankfurt regelmäßig mit exzellenten Solisten wie Hannes Rux, Xenia Löffler, Johanna Seitz, Wolf Matthias Friedrich u.a. zusammen.

Die bisher beim Label Aeolus erschienen CD-Aufnahmen mit Ersteinspielungen von J.F. Fasch, J.W. Hertel und J.M. Molter erhielten in der Fachpresse und beim Publikum große Wertschätzung und Anerkennung und wurden vielfach ausgezeichnet (u.a. CD des Monats (Hessischer Rundfunk), Diapason, CD des Monats im Fono Forum). Im Sommer 2016 erscheint bei Aeolus eine weitere CD des Main-Barockorchesters Frankfurt, diesmal mit bisher unveröffentlichten Werken des italienischen Komponisten Pietro Gnocchi. (zitiert nach www.main-barockorchester.de)

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Ensemble Zefiro

Fr 21. April 2017 17.00 Stadthalle Konzert
Ensemble Zefiro

Als es darum ging, für ihr neu gegründetes Ensemble einen Namen zu finden, fiel die Wahl auf Zefiro, denn in der griechischen Mythologie ist Zephir der freundliche Gott der westlichen Winde. Die Oboisten Alfredo Bernardini und Paolo Grazzi und sein Bruder, der Fagottist Alberto Grazzi, waren und sind Mitglieder einiger der berühmtesten Barockorchester der Welt (u.a. Hespèrion XXI, La Petite Bande, Freiburger Barockorchester), und mit Zefiro erfüllten sie sich den Wunsch nach einem eigenen Ensemble, bei dem die Holzbläser im Vordergrund der Programmüberlegungen stehen. Damit sie alles Repertoire, das sie interessiert, aufführen können, ist die Besetzungsgröße flexibel, aber im Grunde gibt es drei Formationen: Das „Ensemble Zefiro“ ist die kleinste (2 Oboen, 1 Fagott und Cembalo), „Zefiro Winds“ ist das klassische Bläseroktett, und für größer besetzte Werke gibt es noch das „Zefiro Kammerorchester“.

Seit seiner Gründung hat Zefiro bei vielen bedeutenden europäischen Festivals gespielt, u.a. in Amsterdam, Barcelona, Genf, Halle, Helsinki, Innsbruck, Lyon, Manchester, Mailand, München, Paris, Palma, Prag, Regensburg, Utrecht, diversen Städten in Israel und Ägypten, und überall vom Publikum und von der Presse einhelligen Beifall bekommen. Die Aufnahmen von Zelenkas Sonaten, die der kompletten Holzbläsermusik von Mozart sowie Händels Feuerwerks- und Wassermusik sind mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet worden (u.a. Grand Prix du Disque, Diapason d'Or, Editors' Choice, Gramophone, Classic Disco del Mese) und haben Zefiro als Autorität des Holzbläser-Repertoires weltweit bestätigt. (zitiert nach www.konzertagentur.de)

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Niniwe

Fr 21. April 2017 21.00 Schlossruine Fasch-Midnight
Niniwe

Vokalmusik auf allerhöchstem Niveau verspricht dieses energiegeladene Ensemble, das sich mit seinen innovativen Arrangements international einen Namen gemacht hat. Elemente aus Jazz, Klassik, Pop und Weltmusik verschmelzen zu einem neuen, faszinierenden und einzigartigen Klangereignis. Dabei weist jede der Sängerinnen eine enorme Wandlungsfähigkeit auf, vom schlanken Sopran bis zur rauchigen Soulstimme. Seit seiner Gründung im Jahr 2002 gastierte Niniwe weltweit bei renommierten Festivals (u.a. Budapester Spring Festival, Flandern Festival, A Cappella Festival Taipei) und erhielt diverse Auszeichnungen, u.a. 1. Preis bei Vokal Total in Graz, 1.Preis bei der internationalen A Cappella Competition, Taipei und 1. Preis der internationalen A Cappella Competition in Seoul. (zitiert nach niniwe.de)

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Dorothee Oberlinger & Friends

Sa 22. April 2017 16.00 Ratsaal der Stadt Kammermusik
So 23. April 2017 15.00 Barockkirche Burgkemnitz Kammermusik
Dorothee Oberlinger & Friends

1969 in Aachen geboren, studierte Dorothee Oberlinger Blockflöte in Köln, Amsterdam und Mailand. Als "Instrumentalistin des Jahres" wurde sie 2008 mit dem renommierten Musikpreis Echo Klassik für ihre CD Italian Sonatas ausgezeichnet. Ihr Debüt gelang ihr 1997 mit dem 1. Preis im internationalen Wettbewerb SRP/Moeck U.K. in London und einem anschließenden Konzert in der Wigmore Hall. Seitdem ist Dorothee Oberlinger regelmäßig zu Gast bei den großen Festivals und Konzertreihen in ganz Europa, Amerika und Asien und spielt als Solistin mit dem von ihr 2002 gegründeten Ensemble 1700 sowie mit renommierten Barockensembles und Orchestern wie den Sonatori de la Gioiosa Marca, Musica Antiqua Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin, London Baroque, der Academy of Ancient Music oder Zefiro. Neben ihrer intensiven Beschäftigung mit der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet sich Dorothee Oberlinger immer wieder auch der zeitgenössischen Musik, so wirkte sie an der jüngsten CD "Touch" des Schweizer Pop-Duos "Yello" mit. Seit 2009 ist sie Intendantin der traditionsreichen Arolser Barockfestspiele und seit 2004 ist sie Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg wo sie das dortige Institut für Alte Musik leitet. (zitiert nach www.dorotheeoberlinger.de)

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Herrmann Max - Rheinische Kantorei - Das Kleine Konzert

Sa 22. April 2017 Trinitatiskirche Konzert
Herrmann Max - Rheinische Kantorei - Das Kleine Konzert

Historische Aufführungspraxis - ein großer, weitgespannter Begriff! Eine ihrer Schlüsselfiguren ist Hermann Max, der an der Berliner Musikhochschule Kirchenmusik und an der Kölner Universität Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Archäologie studierte.

Unermüdliche Forschungsarbeit in Bibliotheken und Archiven, Erstellung originalgetreuer Notentexte nach den entsprechenden Quellen und die Sicherstellung authentischer Aufführungen sind nur einige seiner Arbeitsgebiete. Zahllose hervorragende Werke vor allem aus der Zeit des Barock hat er vor dem vollständigen Vergessen bewahrt, „Standardwerke“ wurden von ihm in beispielgebenden und maßstabsetzenden Aufführungen, Rundfunk- und CD- Produktionen realisiert. Dafür stehen ihm zwei von ihm gegründete hervorragende Ensembles – Rheinische Kantorei und Das Kleine Konzert zur Verfügung.

Ohne seine Arbeit wäre das Bild der bedeutenden Epoche des Barock unvollständig oder gar fehlerhaft. Eine ganze Musiklandschaft wurde durch die Arbeit von Hermann Max wiederentdeckt bzw. vervollständigt: die Musik Johann Sebastian Bachs, seiner Söhne und zahlreichen Verwandten, seiner Vorgänger und Nachfolger im Amt des Thomaskantors, seiner Zeitgenossen, Kollegen und Schüler. Unzählige Rundfunkmitschnitte sowie Produktionen für den WDR, für den Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur und preisgekrönte CD-Produktionen zeugen von dieser ambitionierten Arbeit. Ein weiterer Schwerpunkt ist seine Beschäftigung mit den Kompositionen Georg Philipp Telemanns, wofür er im Jahr 1998 den Telemann-Preis der Stadt Magdeburg erhielt.

Neben der Arbeit mit seinen Ensembles tritt Hermann Max regelmäßig als Gastdirigent im In-und Ausland auf und leitet Kurse zur Interpretation Alter Musik.

1992 gründete er das „Festival Alte Musik“, welches alljährlich im September in der romanischen Basilika des Klosters Knechtsteden stattfindet.

Im Juni 2008 erhielt Hermann Max die Bach-Medaille der Stadt Leipzig für seine Verdienste um die Musik Johann Sebastian Bachs und seiner Familie. (zitiert nach www.rheinischekantorei.de)

Rheinische Kantorei

Seit ihrer Gründung im Jahr 1977 steht die Rheinische Kantorei für mustergültige Interpretationen im Sinne historischer Aufführungspraxis. Die schlank geführten Stimmen bestechen durch hellen, strahlenden Klang, absolute Intonationsgenauigkeit, perfekten Zusammenklang, sorgfältig erarbeitete Diktion, Transparenz und Leichtigkeit. Das verleiht dem Ensemble seine unverwechselbare Charakteristik, die es zu einem der führenden Vokalinterpreten alter Musik macht.
Durch die hohe Professionalität können selbst Solopartien aus dem Chor heraus besetzt werden. Die Besetzung des Ensembles variiert je nach aufzuführendem Werk zwischen zwölf und zweiunddreißig Sängerinnen und Sängern.

Das Repertoire des Chores ist keineswegs auf die Musik der Renaissance oder des Barock beschränkt. Ebenso stehen Werke der Klassik und Romantik auf den Konzertprogrammen. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Aufführung unbekannter und in Archiven ruhender Werke. Viele von ihnen wurden von Hermann Max entdeckt, aufbereitet und notfalls ergänzt und somit nicht selten vor dem endgültigen Vergessen bewahrt. Neben konzertanten Aufführungen werden sie durch die Einspielung auf Tonträgern einem breiten Hörerkreis zugängig gemacht.

Das Ensemble besticht in seinen Konzerten und CD-Einspielungen einerseits durch perfekten a-cappella-Gesang, zum anderen geraten Aufführungen von Oratorien und Opern gemeinsam mit dem Kleinen Konzert zu Höhepunkten und Glücksmomenten im Konzertleben. (zitiert nach www.rheinischekantorei.de)

Das Kleine Konzert

Einem Vorbild aus dem 18. Jahrhundert verdankt das Barockorchester Das Kleine Konzert seinen Namen: 1743 wurde in Leipzig „Das Große Konzert“ gegründet, aus welchem später das Gewandhausorchester hervorging.

Präzises Zusammenspiel und meisterhafte Interpretationen zeichnen das Ensemble ebenso aus wie die plastische Darstellung von Affekten bis hin zu opernhafter Dramatik.

Zunächst gegründet, um die anspruchsvollen Orchesterparts in Oratorien- und Opernaufführungen der Rheinischen Kantorei zu übernehmen, hat das jahrelang erprobte Zusammenspiel des Ensembles inzwischen auch zu eigenen Aufführungen reinen Orchesterrepertoires geführt – eine „Klangrede von großer gestischer Kraft“ (Salzburger Nachrichten). (zitiert nach www.rheinischekantorei.de)

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Barocksolisten München

So 23. April 2017 Aula des Zerbster Francisceums Abschlusskonzert
Barocksolisten München

Dorothea Seel spielt regelmäßig bei international führenden Ensembles wie The English Concert, Hanover Band, Concerto Köln und vielen anderen und konzertierte als Solistin in zahlreichen Ländern Europas, Amerikas und Asiens.

Das 2010 von ihr gegründete Ensemble "Barocksolisten München" hat sich außer mit hervorragenden Konzerten auch mit brillanten Einspielungen von Werken Vivaldis, Händels, Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bachs einen Namen gemacht. In seinen Konzertprogrammen ist Fasch ein regelmäßiger "Gast".

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Zerbster Kantorei

So 23. April 2017 10.00 Uhr Kirche St. Bartholomäi "Festgottesdienst"
Zerbster Kantorei

Die Zerbster Kantorei vereint in ihren Reihen momentan etwa 45 Sängerinnen und Sänger aus der Stadt Zerbst sowie der Region, die sich in wöchentlichen Proben der gemeinsamen Aufgabe stellen, anspruchsvolle Chorliteratur zu erarbeiten. Der Chor ist beheimatet an der Stiftskirche St. Bartholomäi zu Zerbst, singt aber ebenso in den anderen Kirchen der Stadt in Gottesdiensten und Konzerten. Einer langen kirchenmusikalischen Tradition folgend, die im mitteldeutschen Raum, ausgehend von der Reformation, über Jahrhunderte gewachsen ist und durch Musiker wie Johann Walter, Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann oder Johann Friedrich Fasch der evangelischen Kirchenmusik wesentliche Impulse und Entwicklung verlieh, sieht sich auch der derzeitige Kantor an der Kirche St. Bartholomäi zu Zerbst der Aufgabe verpflichtet, geistliche Chormusik, die in einem fast unerschöpflichen Reichtum überliefert ist, mit Menschen aus dieser Stadt und Region zu erarbeiten und einer breiten Öffentlichkeit wieder neu zugänglich zu machen. So konnten erstmalig nach vielen Jahrzehnten wieder große Oratorien der musikalischen Weltliteratur, wie das "Weihnachtsoratorium" von J. S. Bach, der "Elias" von F. Mendelssohn-Bartholdy, das "Requiem" von W. A. Mozart und das "Deutsche Requiem" von J. Brahms sowie "Die Schöpfung" von J. Haydn mit Chorsängern aus Zerbst zur Aufführung kommen. Zu den Internationalen Fasch-Festtagen singt die Zerbster Kantorei regelmäßig Erstaufführungen der Kantaten von Johann Friedrich Fasch. A-cappella-Werke sowie geistliche und weltliche Volkslieder gehören ebenso zum ständigen Repertoire. Die Zerbster Kantorei nimmt regelmäßig an den Mitsingkonzerten des Rundfunkchores Berlin teil und arbeitet bei größeren Chorprojekten auch mit anderen Chören zusammen (Universitätschor Magdeburg, Telemann-Chor Magdeburg u. a.). Konzertreisen unternahm der Chor bisher nach Polen, Tschechien, Österreich und Israel.

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